Öffentliche Verkehrsmittel in Nikosia

Öffentliche Verkehrsmittel in Nikosia

Öffentliche Verkehrsmittel in Nikosia

Da Zypern über kein funktionierendes Eisenbahnsystem verfügt, sind verschiedene andere Transportmethoden erforderlich, um eine ordnungsgemäße Lieferung und Beförderung zu gewährleisten. Die letzte Eisenbahn des Landes wurde 1952 demontiert, so dass See und Luft die einzigen verbliebenen Transportmittel waren. Der Straßenverkehr ist das vorherrschende Transportmittel auf der Insel. Nach offiziellen Angaben hat Zypern mit 742 Autos pro 1.000 Einwohner die höchste Autobesitzquote der Welt. Als Erbe der britischen Herrschaft ist Zypern eine von nur drei EU-Staaten, in denen Linksverkehr herrscht.

Die Stadt Nikosia hat einen Anteil von 1 % Fußgängern, 1 % Radfahrern, 4 % öffentlichen Verkehrsmitteln und 94 % privaten Kraftfahrzeugen. Das öffentliche Bussystem der Stadt wurde um 1970 in Betrieb genommen.

Vier verschiedene Arten von Buslinien können genutzt werden, um Zypern zu entdecken. Transurbane Busse verbinden Städte, während ländliche Busse die Dörfer mit größeren Städten verbinden. Stadtbusse bieten ihre Dienste innerhalb der Stadt an. Darüber hinaus gibt es Flughafentransferbusse, die Reisende vom Flughafen abholen.

Stadtbusse haben feste Linien im Halbstundentakt, aber ihre Dienste enden um 18:00 Uhr und an Wochenenden gibt es eingeschränkte Verbindungen. Transurbane, ländliche und Flughafentransfers verkehren weniger häufig.

Busverbindungen werden überarbeitet

Im Jahr 2006 wurden umfangreiche Pläne zur Verbesserung und Erweiterung des Busverkehrs und zur Umstrukturierung des öffentlichen Verkehrs in ganz Zypern mit finanzieller Unterstützung der Entwicklungsbank der Europäischen Union angekündigt. Im Jahr 2010 wurde das neue überarbeitete und erweiterte Busnetz in das System implementiert.

Im Jahr 2020 kam es schließlich zu ernsthaften Versuchen, den Busservice in Nikosia und Larnaca zu modernisieren, als ein Konsortium 40 Millionen Euro in eine brandneue Flotte von 220 Bussen investierte. Durch die Gestaltung des neuen Busnetzes wird erwartet, dass der öffentliche Verkehr auf den Hauptstrecken mit bis zu 18 Stunden täglichem Betrieb erhöht wird.

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